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Aktuelles“

Die mittlerweile 6 Gruppen von der School of Life and Dance haben sich während der Pandemie immer wieder in Zoom, dann in live, dann wieder in Zoom getroffen. Das Warten auf ein Ende der Pandemie scheint für unsere Gesellschaft eine echte Geduldsprobe zu werden. Wieviel Menschlichkeit haben wir auf dem Weg schon verloren? Die körperlichen, geistigen und emotionalen Folgen der Pandemie zeigen sich so langsam. It’s time to reclaim our humanity through dance. Wir fahren unsere Proben sehr vorsichtig nach der Zwangsapause der Delta und Omikron Wellen wieder hoch und sind dabei, unsere 3 Projekte auf die Beine zu stellen.

Der Tod und das Mädchen war ein Tanz Macabre fürs große Haus mit sämtlichen Altersgruppen. Das Thema „Tod“ und unser Verhältnis dazu sind so gegenwärtig in allen Altersgruppen verankert. Nach mittlerweile zwei Jahren Einschränkung im Beruf, in der Schule und im Privatleben fragen wir uns, wie wir einen Weg raus aus der Krise schaffen. Was kommt als nächstes? Der Tod wird uns alle wiederfinden, egal ob KünstlerIn, InfluencerIn oder PolitikerIn. Mit Musik von Franz Schubert, Anna von Hauswolff, Tom Waits, the Dead Brothers und Yael Cremonesi ist es ein fulminanter Totentanz auf dem Vulkan.

Die Derniere war am 03.07.2022. Hier gelangt man zu einem Beitrag des SWR zu der Produktion.

POWER  ist der Arbeitstitel des Tanz-Projektes von einer sehr spielstarken und kreativen Gruppe von jungen Frauen, die bei SoLD lange dabei sind. Gemeinsam haben wir eine Bestandaufnahme ihres Daseins untersucht und daraus Ideen und Gedanken für einen Film, den wir im Juni in Frankreich und Deutschland gedreht haben, gesammelt. Angelehnt an Verena Günthers Jugendroman „Power“, findet die Gruppe ihren Weg aus dem zugeschriebenen Druck des sozialen Umfelds, wie Kommerz, Aussehen und entdeckt sich wieder im Rauen und Animalistischen ohne irgendwelchen Schnick-Schnack wieder. Der Mensch ist ein soziales Wesen, der die Wurzeln im Natürlichen hat.

Der Film befindet sich momentan im Schnitt.

Parzival_Game On wird ein tänzerisches Videospiel, in dem viel gewagt wird. In Zusammenarbeit mit den Programmierern Daniel Bisig und Ephraim Wegner und dem Choreograf Graham Smith, wird das Spiel so konzipiert, dass die TänzerInnen Sensoren am Körper tragen und sich im Bezug zu einem vorprogrammierte KI (Künstliche Intelligenz) Algorithmus bewegen. Das „ich“ und das „andere“. Zwei intelligente Wesen, die miteinander durch Körper sich kommunizieren. Das Spiel besteht aus fünf Leveln, die sich an der Geschichte des Parzival (von Eschenbach) orientieren. Wir werden SoLD Alumni aussuchen, die lange dabei sind und auch selber 2013 in dem Stück Zeitraffer Parzival getanzt haben.  


Was ist SoLD?

Am Theater Freiburg tanzt seit 2010 eine stetig wachsende Gruppe talentierter und tanzbegeisterter Menschen im erweiterten Tanzensemble namens School of Life and Dance. Geleitet von den Choreographen Graham Smith und Maria Pires, arbeiten mittlerweile 120 TänzerInnen im Alter zwischen 8 und 80 Jahren an zeitgenössischen Tanzformen, Improvisation, Komposition, Text, und Film.  Ziele dabei sind spannende, künstlerische Arbeiten zu produzieren, aber auch die Vielfalt an Wissen der Mitglieder einzubringen. Dadurch ist eine breite Spannweite an Projekten entstanden – von Bühnenstücken, zu Stadtentwicklungsprojekten bis hin zu Videospielen. Es geht um die grundlegende Wirkung von Tanz auf  Körper- und Selbstwahrnehmung und der einhergehenden Übersetzung dessen auf andere Bereiche des Lebens. Durch hoch-qualitative Tanzprojekte eingebunden am Theater Freiburg, wird Tanz als zentrale Lebenserfahrung vermittelt. Diese Lebenserfahrung fließt in die alltäglichen Praktiken persönliche Bildung, politische Haltung und Zusammenleben ein.

Für die künstlerische Qualität der Arbeit wurden Smith und Pires 2020 mit dem Reinhold Schneider Preis der Stadt Freiburg ausgezeichnet.

Mittlerweile gibt es sechs Gruppen, die „Sprossen“ (7-11), die „Setzlinge“ (11-14), die „Powergirls“ (13-15), die „Originals“ (14-25), die „Primes“ (25-40) und „SoLD Gold“ (50+).

Die Gruppen treffen sich wöchentlich, um zeitgenössische Tanz- und Körpertechniken zu erforschen, zum Improvisieren, Komponieren oder zur Film- und Kameraarbeit.

Zusätzliche Fragen beantwortet Graham Smith :

graham.smith@theater.freiburg.de